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Audioguide

Bei der Entwicklung des Audioguides GuidePort waren die Begriffe Tragekomfort, Flexibilität und Stabilität zentrale Forderungen: ein System, dessen Technik für den Besucher nahezu unsichtbar ist und dennoch den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. Mit GuidePort wurde ein modulares Hochfrequenzsystem geschaffen, welches sich in verschiedenen Stufen realisieren lässt und bei Bedarf erweitert werden kann. Im folgenden sollen diese Stufen verdeutlicht werden.

Stufe 1

Der Besucher bekommt einen Empfänger mit Kopfhörer, den er sich mittels Kordel umhängen kann. Auf dem Empfänger befindet sich der Text, der durch Nummerneingabe abgerufen wird. Die Nummern findet der Besucher an den Objekten. So ist der Besucher in der Auswahl der Information frei. Auf dem Empfänger können Texte unterschiedlicher Kategorien abgelegt werden, sodass die für den Besucher passende Führung zur Verfügung steht.

Stufe 2

Der Besucher erhält einen Empfänger mit automatischer Auslösung. Er braucht nichts mehr zu tun und kann sich ganz auf die Ausstellung konzentrieren. Er kann den Text manuell stoppen oder der Text wird ausgeblendet, wenn er sich vom Objekt entfernt. Der Text befindet sich ebenfalls auf dem internen Speicher des Empfängers. Für die Auslösung benötigt man noch Identifier, die dem Empfänger die Identität des Objektes mitteilen. Bei dieser Version können ebenfalls unterschiedliche Kategorien abgelegt werden: Sprachen, Kinderführung, Erwachsenenführung, Blindenführung etc.

Stufe 3

Neben den fest gespeicherten Events können auch laufende Filme, Videos, Musik etc life eingespielt werden. Hierzu benötigt man noch einen Zellsender mit Antenne, der das Medium permanent sendet. Nähert sich der Empfänger dem Bereich des Identifiers, so nimm er den Lifeton auf und der Besucher hört den Film Lippensynchron.

Durchsagen und Aufrufe sind damit ebenso realisierbar.

Stufe 4

Während der Zeit, die die Empfänger nicht im Einsatz sind, werden sie in einer Ladeleiste aufbewahrt. Diese Leiste lädt den Akku auf und dient als Schnittstelle für die Datenauswertung. Die Ladeleiste kann hingestellt oder an einer Wand platzsparend aufgehängt werden.

Jeder Empfänger sammelt während seines Einsatzes Daten über die Verweildauer an den jeweiligen Objekten. Diese Daten können mit einer speziellen Software ausgewertet werden und geben wichtige Informationen über das Besucherverhalten zu der Ausstellung.